Goldgranulat

Wie entsteht Goldgranulat?

Sowohl bei der Minenproduktion, als auch beim Goldrecycling aus Altgold und goldhaltigem Industrieschrott wird das Rohmaterial zuerst zu einer Barrenform gegossen.

Anschließend wird dieses Rohmaterial in den Scheideprozess überführt. Hierbei werden die einzelnen Edelmetalle in mehreren nasschemischen Verfahren, auch Elektrolyse genannt, voneinander getrennt. Als Endprodukt des Scheidevorganges erhält man hochreine Metalle in Kristallform.

Prinzipiell eignet sich die Goldgranulat-Form des Edelmetalls schon zur Weiterverarbeitung, allerdings wird aus praktischen Erwägungen und der deutlich besseren Handhabung, als Goldgranulat, das Edelmetallpulver wieder eingeschmolzen und weiterverarbeitet.

So wird im nächsten Arbeitsschritt um Goldgranulat herzustellen, das geschmolzene und noch flüssige Edelmetall durch ein spezielles Sieb zum Erstarren in Wasser gegossen. Hierbei entsteht das beschriebene Goldgranulat, wobei die einzelnen Granalien eine kugelige Nugget ähnliche Form erhalten. Die Größe dieser Granalien variiert bei diesem Prozess zwischen weniger als 1 Millimeter bis 5 Millimeter. Die durchschnittliche Größe des Goldgranulats kann sowohl durch die Siebgröße, als auch durch die Tropfhöhe relativ einfach und gut kontrolliert werden.

Das erhaltene Goldgranulat dient nun als industrieller Rohstoff zur Weiterverarbeitung. So findet Goldgranulat sowohl Anwendung in der Industrie, zum Beispiel bei der Barren- und Münzherstellung, als auch zur Weiterverarbeitung im Handwerk. So liegt der hervorstechendste Vorteil von Goldgranulat in seiner praktischen Handhabung und seiner sehr guten Dosierbarkeit.

Als industrieller Rohstoff mit einem Goldfeingehalt von 999,99 ‰ besitzt Goldgranulat viele Vorteile, die sowohl in Industrie, als auch im Handwerk die alltäglichen Arbeitsabläufe effizient vereinfachen.

Für private Anleger können sich diese Vorteile vom Goldgranulat bedauerlicherweise in das Gegenteil ändern. So ist die Überprüfung der einzelnen Gold-Granalien auf ihren Feingehalt extrem zeitaufwendig bis nervenaufreibend. Der gravierendste Nachteil liegt allerdings im fiskalischen Bereich. Goldgranulat unterliegt als industrieller Rohstoff keinerlei Steuerbefreiung und wird beim Kauf mit dem vollen Mehrwertsteuersatz besteuert! Goldgranulat wird sehr oft bei Goldgranulatkäufen mit Privatpersonen mit wenig oder keinen Erfahrungen zu Betrugsgeschäften verwendet, weil Goldgranulat, ähnlich wie Goldstaub, Goldpuder einzeln nur schwer geprüft werden.

Unechtes Goldgranulat wird oft zu Betrügereien mit Gutgläubigen verwendet!

Die meisten Anbieter von falschem Goldgranulat stammen unserer Erfahrung nach aus afrikanischen Staaten. Goldgranulatanbieter aus Afrika sind im Verkauf von unechtem Goldgranulat samt Betrugsmöglichkeiten sehr erfahren und geübt. Einen sehr dreisten und miesen Betrugsfall haben wir von einem Goldgranulatkäufer erfahren. Ihm wurde das echte Goldgranulat von einem aus Holland stammenden Afrikaner als sehr gewinnbringende Kapitalanlage zum Kauf angeboten. Das gesamte echte Goldgranulat wurde auf dem Tisch angeblich ausgebreitet und stichprobenweise auf die Echtheit überprüft. Das geprüfte Goldgranulat war echt. Der Kaufinteressent durfte sich das von ihm selbst geprüfte Goldgranulat aussuchen und als Muster bis zum anderen Tag, dem Tag der vereinbarten Geldübergabe, für die gesamte Menge Goldgranulat, behalten! Der etwas zu gutgläubige Käufer brachte tags darauf das Goldgranulat-Muster zur Übergabe mit, der „Goldgranulatverkäufer“ sein „unechtes Goldgranulat“. Der Käufer bezahlte das vermeintlich echte Goldgranulat samt das tags zuvor als Goldgranulatmuster erhaltene und geprüfte Goldgranulat bar! Auf die Idee, dass der Goldgranulat-Verkäufer das echte Goldgranulat vom Vortag, in eine fast identische Goldgranulatfälschung austauschen könnte, kam der „Goldgranulat“-Käufer nicht! Der Goldgranuklatverkäufer drängte auf Eile, weil er einen weiteren wichtigen Termin wahrnehmen müsse! Zur Täuschung übergab er dem Goldgranulatkäufer noch eine „geheime Rufnummer“, falls er weiteres Goldgranulat kaufen wolle. Die „geheime Rufnummer“ erwies sich als Fake! Der Goldgranulatkäufer bezahlte eine fünfstellige Summe Euro im Glauben, dass er Goldgranulat gekauft hat, in abgezählten Scheinen, die der Verkäufer nicht einmal prüfte, geschweige denn, nachzählte, bar! Erst, als der Käufer sein so „günstig“ erworbenes Goldgranulat wieder verkaufen wollte, wurde der Betrug und die Fälschung aufgedeckt. Das Geschäft mit sehr hohen Gewinnerwartungen hat sich für den gutgläubigen „Goldgranulatkäufer“ als Totalverlust erwiesen.

Lediglich das Goldgranulatmuster vom Vortag war aus purem Gold und nicht mehr, als eine teure Erinnerung bzw. bei genauem Vergleich der beiden Lieferungen klar sichtbar, dass es sich um unterschiedliche Metalle handelte!

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